Kurz nach 11 Uhr alarmierte die Leitstelle den Löschzug zu einer brennenden Gasleitung in der Steinmüllerallee. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine vorhergehende Brandmeldeanlage und einen Wasserrohrbruch abgearbeitet, so dass man sofort zur Einsatzstelle ausrücken konnte.
Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Gasleitung brannte, sondern ein Arbeiter eine 10kV-Stromleitung mit einem Bagger beschädigt hatte. Die auf einer Mauer provisorisch verlegte Leitung brannte daraufhin unter lautem Knallen und Funkenregen in beide Richtungen ab. Dabei geriet die Holzverkleidung und ein Gerüstnetz in Brand, mittelbar war auch ein Gaslager über der Störstelle gefährdet.
Der Energieversorger konnte lange Zeit die Abschaltung der Leitung nicht garantieren, so dass die eiegentliche Brandbekämpfung erst über eine Stunde nach dem Eintreffen aufgenommen werden konnte. Mit zwei Strahlrohren war der Brand schnell unter Kontrolle.
Durch die Abschaltung der Leitung kam es jedoch in Teilen der Innenstadt und in einigen Vororten zu Stromausfällen. Durch den Stromausfall versagte ein Heim-Dialysegerät, welches daraufhin durch die Einheit Niedersessmar mit Strom versorgt wurde.
Im Einsatz war der Löschzug 1 und der Einsatzleitwagen 2 der Feuerwehr Bergneustadt - die Einheit Hülsenbusch stellte in der Haupwache den Grundschutz sicher.
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