Freitag, 22. Juli 2011

Fritteusenbrand: Einkaufpassage geräumt

Zu einem Fritteusenbrand in einer Dönerbude am Busbahnhof wurde der Löschzug am späten Freitag morgen alarmiert. Noch während der Anfahrt erhöhte die Leitstelle die Alarmstufe, da das Feuer auf den gesamten Küchenbereich übergegriffen hatte.

Am Einsatzort quoll dichter schwarzer Rauch aus dem Verkaufsraum, der bis in Kniehöhe verraucht war. Ein Angriffstrupp machte sich sofort auf die Suche nach mehreren Gasflaschen, die noch im Gebäude vermutet wurden. Das Feuer war durch die automatische Sprinkleranlage bereits fast vollständig gelöscht worden - es steht zu vermuten, dass diese Sprinkleranlage jedoch durch Reaktionen mit dem heißen Fett für die vorherige Brandausbreitung verantwortlich war.

Da sich Brandrauch auch in die Einkaufpassage ausgebreitet hatte, wurde das Gebäude geräumt und mit einem Überdrucklüfter belüftet.

In einem eigentlich nicht betroffenem Supermarkt in der Passage kam es durch einen Defekt der Sprinkleranlage zu hohem Sachschaden durch Löschwasser. Ein Schmorbrand in einem Stromkasten wurde ebenfalls durch dieses Wasser ausgelöst, so dass das Gebäude stromlos geschaltet wurde.

Von der Drehleiter wurde mit einer Wärmebildkamera das Dach auf Hitzestau kontrolliert. Gegen 12 Uhr konnte die Passage wieder freigegeben werden. Der Gesamtschaden wird auf 700.000 EUR geschätzt.

Im Einsatz war der Löschzug zusammen mit der hauptamtlichen Wache und die Einheit Niedersessmar. Vor Ort waren Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Löschgruppenfahrzeug und der LKW.

Bericht und Bilder bei oberberg-aktuell.de