Freitag, 4. Februar 2011

Glänzender Russ, heisses Fett und kaltes Eis

Wieder neigt sich eine überaus einsatzintensive Woche dem Ende zu. Gab es im gesamten Jahr 2010 noch drei Einsätze während der üblichen Arbeitszeit, so fuhr unser Löschzug in den letzten vier Wochen bereits acht Einsätze zu dieser wenig arbeitnehmerfreundlichen Tageszeit.

Am Montag morgen wurde alarmierten Bewohner eines Einfamilienhauses in Windhagen die Feuerwehr. Im Schornstein hatte sich ein Russbrand entwickelt. Unter engmaschiger Beobachtung der umgebenden Bauelemente, u.a. mit einer Wärmebildkamera, konnte der Schornstein gangbar gemacht und an den Schornsteinfeger übergeben werden.

Am Dienstag Vormittag geriet in der Großküche des Kreiskrankenhauses eine Fritteuse in Brand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, jedoch dauerte es lange, bis die Fritteuse wieder ausreichend abgekühlt war. Nach der Überdruckbelüftung des betroffenen Gebäudeteils konnte die Küche wieder an den Betreiber übergeben werden.

Blitzeis verbunden mit Schneefall machte Dienstag Nacht wohl so manchem Autofahrer im Kreis zu schaffen. Am nördlichen Ortsausgang von Niedernhagen kam in Folge des Glatteises ein Autofahrer von seiner Fahrbahn ab und stieß frontal mit einem Fahrzeug im Gegenverkehr zusammen. Zwei Insassen wurde dabei leicht, einer schwer verletzt. Die Reinigung der durch Benzin und Öl erheblich verunreinigten Unfallstelle zog sich bis kurz vor Mitternacht hin.

Wenig erholsam gestaltete sich dann auch der Freitag Nachmittag. An der Kreuzung Ottmar-Kohler-Strasse/Westtangente war der Motor eines PKWs in Brand geraten. Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges hatten die Insassen das Feuer bereits größtenteils selbst gelöscht, so dass das Tanklöschfahrzeug nach Abstreuen einer Benzinlache schnell wieder einrücken konnte.

Kaum auf der Wache angekommen alarmierte die Leitstelle zu einem Wohnungsbrand im Ortsteil Strombach. Kurz vor Eintreffen konnte in der Küche eine in Brand geratene Dunstabzugshaube durch Einsatzkräfte der Löschgruppe Strombach gelöscht werden.