Dienstag, 18. Januar 2011

Serie von Einsätzen fordert den Löschzug

Eine Serie von Einsätzen forderte Ende letzter Woche unseren Löschzug. "Brandmeldeanlage", "Wohnungsbrand , Menschenleben in Gefahr", "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person", "Russbrand", "Person in Wasser" und "Strasse überflutet" waren die Alarmstichworte, mit denen alarmiert wurde.

Am Mittwoch morgen läutete die Brandmeldeanlage im Kreishaus den Auftakt zur Serie ein. Als Ursache konnten schnell die Bauarbeiten ausgemacht werden, die nach Absturz eines Glaselements der Fassade begonnen worden waren.

Am Mittag des gleichen Tages wurde zu einem Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr in der Moltkestrasse alarmiert - mehrere Personen sollten am Fenster stehen. Schnell stellte sich heraus, dass jedoch bereits alle Personen das Gebäude verlassen hatten. Ein durch eine Fritteuse ausgelöster beginnender Küchenbrand im zweiten Obergeschoss konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Mieter der Brandwohnung wurde vom Rettungsdienst mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Mittwoch Abend kam es im Ortsteil Steinenbrück zu einem Russbrand. Durch Kehren des Kamin konnte der kontrollierte Abbrand sichergestellt und ein Übergreifen auf benachbarte Bauelemente verhindert werden.

Donnerstag morgen bildete wiederum eine Brandmeldeanlage den Auftakt. In einem Windhagener Hotel hatten Essensdämpfe einen Brandmelder ausgelöst, so dass alle Fahrzeuge schnell wieder einrücken konnten.

Gegen halb sechs wurde der Löschzug dann zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person an der Kreuzung Sessmarstrasse/Wiesenstrasse alarmiert. Dort waren zwei Fahrzeuge nach einem Vorfahrtfehler frontal zusammengestoßen. Die vermeintlich eingeklemmte Person konnte das Fahrzeug jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehr über die Beifahrertür verlassen, so dass sich die Feuerwehr auf Sicherungsarbeiten beschränken konnte. Zwei Unfallbeteiligte wurden vom Rettungsdienst ist Krankenhaus gebracht. Auf der Rückfahrt zum Standort musste durch die Mannschaft des Rüstwagens noch eine durch die starken Regenfälle überflutete Straße wieder befahrbar gemacht werden.

Freitag Abend alarmierte die Leitstelle zu "Person in Wasser" an der Aggertalsperre. Dort war eine Person in vermutlich suizidaler Absicht von der Staumauer ins eiskalte Wasser gesprungen. Da die Person durch andere Feuerwehrkräfte bereits gerettet worden war, konnten Rüstwagen und Drehleiter den Einsatz abbrechen.

Den Abschluss der Serie bildete dann am Samstag Vormittag wiederum eine Brandmeldeanlage. Diesmal war im Gummersbacher Hallenbad ein Brandmelder ausgelöst worden. Hier konnte jedoch keine Ursache gefunden werden, so dass der Einsatz unter "Fehlalarm" verbucht werden konnte.