Samstag, 20. Dezember 2008

Ein Einsatz jagt den nächsten - Fachwerkhausbrand in Liefenroth

Geplant war für diesen Samstag eigentlich nur ein Suppenstand beim Gummersbacher Weihnachtsmarkt. Das Schicksal hatte andere Pläne, so daß am Ende des Tages ein Fachwerkhaus-Vollbrand in Liefenroth, eine defekte Brandmeldeanlage in Niedersessmar, eine Türöffnung in Gummersbach und eine Ölspur in Steinenbrück abgearbeitet sind.


Bereits um 3.45 Uhr fuhr die Gummersbacher Drehleiter zu einem Fachhaus-Vollbrand in Liefenroth. Kurz nach 4 Uhr wurde wegen dortigen Lage die kleine Schleife ausgelöst, so daß sich auch der Gerätewagen Atemschutz, der LKW und der Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle begaben.  Zur Unterstützung wurde zusätzlich die Berneustädter Drehleiter angefordert.

Gegen 8 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage in einem Gartenmarkt in Niedersessmar aus. Da die Einheit Niedersessmar bereits in Liefenroth gebunden war, wurden die grosse Schleife Gummersbach und die Einheit Windhagen alarmiert.

Teile des Löschzugs begaben sich zur Ablösung nach Liefenroth, während der Rest des Löschzugs zusammen mit der Einheit Windhagen - ergebnislos  - nach dem Grund des automatischen Alarms in Niedersessmar suchte.

Den Einsatzkräften in Liefenroth bot sich im verregneten Morgengrauen ein trostloses Bild. Von dem Fachwerkhaus war zwischenzeitlich nur noch ein rauchendes  Holzgerippe übrig geblieben, so daß in den folgenden Stunden nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten. Offensichtlich erfolgreich war es in der Nacht jedoch knapp gelungen, ein direkt angrenzendes Fachwerkhaus vor einem Übergreifen der Flammen zu retten.

Dier Ortsdurchfahrt  Liefenroth war wegen der zahlreichen Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polzei bis zum vormittag komplett gesperrt.

Erst um 14 Uhr waren alle Einsatzkräfte wieder auf der Wache. Während des grossen Einsatzes wurden noch eine Türöffnung mit einer hilflosen Person hinter einer Tür und eine Ölspur abgearbeitet.